RhB Inside

RhB Inside

Neue Bahnreisereihe RhB Inside

Unsere neue spezielle und exklusive Bahnreise führt ins Innnere der Rhätischen Bahn. Vier Bahnexperten (LGB-Märklin, Rhätische Bahn, Volldampf Magain, Bahnreisen Sutter) trafen sich vor einiger Zeittrafen in Chur. Während sie in den Räumen der Rhätischen Bahn zusammen saßen, kam die Idee auf eine Bahnreise für eisenbahninteressierte Menschen zu entwickeln. Eine Fachreise, die sozusagen den Blick hinter die Kulissen einer Eisenbahngesellschaft bietet. Und natürlich eigent sich hier die Rhätische Bahn hervorragend. Welche andere Bahn versucht so unterschieldiche Aspekte unter einen Hut zu bringen: Pendlerverkehre, Touristenbahn mit Panoramazügen (Bernina und Glacier Express), Erlebnisbahn auch für die Einheimischen und Güterverkehr. Und dies alles zwischen 600 und 2.253 Metern Höhe inmitten der Schweizer Alpenwelt.

LGB Sonderzug auf dem Landwasserviadukt © Bahnreisen Sutter

Fachreise für Eisenbahnliebhaber

Als erstes Thema haben wir uns das Flottenkonzept der Rhätischen Bahn vorgenommmen. Dies unter dem Aspekt, dass die RhB sich mit dem neuen Triebzug Capricorn das größte Investitionsprogramm auferlegt hat, um ihr bisheriges Lok- und Wagenpark umzustellen. Vor kurzem fand das Roll-Out des Capricorn bei der Firma Stadler statt. Die Namensgebung war überigens ein öffentlicher Entscheid. Die Mehrheit der Bevölkerung fand den rätoromanischen Namen Capricorn für Steinbock ideal. Dennn der Steinbock ist zugleich das Wappentier des Kantons Graubünden.

Das Wappentier Graubündens als Triebzug, der Capricorn der RhB © Hendrik Hauschild

Das Wappentier Graubündens als Triebzug, der Capricorn der RhB © Hendrik Hauschild

Flügelzug

Der Capricorn ist eini Flügelzug. So besteht die Möglichkeit in Zukunft einen Halbstundentakt im Prättigau anzubieten mmit verschiedenen Zugeinheiten, die sich von Chur und Landquart aufmachen hinauf nach Klosters. Dort trennt sich die erste Einheit vom Zug und rollt weiter nach Davos. Die andere verschwindet im 20 Kilometer langen Vereinatunnel und erreicht das Unterengadin mit Scuol-Tarasp.

Bahnreise im November

Mit Absicht haben wir für diese RhB Inside Reisen den Monat November gewählt. Ein Monat außerhalb der Touristensaison, in der auch die Mitarbeiter der RhB etwas mehr Zeit für uns haben werden.

Gourmino: Auch wenn es draußen bereits dunkel ist, ein Leckerbissen ist der Gourmino auf alle Fälle © RhB, swiss-image-Nicola Pitaro

Gourmino: Auch wenn es draußen bereits dunkel ist, ein Leckerbissen ist der Gourmino auf alle Fälle © RhB, swiss-image-Nicola Pitaro

Weitere Infos zur Reise finden Sie unter https://www.bahnen.info/schweiz-rhb-inside-rhaetischebahn/

Dampfzugerwachen in Finnlands Norden

Reisebericht zum Globetrotter Finnland Artikel im Eisenbahn Kurier März 2019

Es war eine spektakuläre Bahnhofseinfahrt des Dampfzuges in Oulu in Finnisch Lappland, ca. 2.000 km nördlich von Frankfurt. Schon als der Dampfzug das Gleisvorfeld erreichte waren Fotografen und Filmer zur Stelle, um das einmalige lang ersehnte Event festzuhalten. Kaum hielt der Zug am Bahnsteig stand die Presse parat, um das Ereignis zu würdigen und Interviews zu machen. Anderntags waren doppelseitige Berichte in den beiden Tageszeitungen und Filmbeiträge im TV.

Für die 25 – köpfige Reisegruppe aus Deutschland, Italien und der Schweiz, die sich mit dem Bahnreiseveranstalter Bahnreisen Sutter nach Finnland aufmachte, war dies nach der Fahrt durch unbewohnte Regionen doch etwas unerwartet. Der Grund des Andrangs war die Dampflok.

Von der Denkmallok zur Zuglok

Die Dampflokomotive des Typs Hv3 995 stand zwischen 1977 und 2004 als Denkmallok am Bahnhof von Oulu. Sie war eines der wenigen übriggebliebenen Denkmäler, die an die aktive Dampflokzeit der Finnischen Eisenbahn erinnerte. Doch auf Dauer bekam ihr das kontrastreiche Wetter in Oulu nicht gut. Temperaturen von – 20 bis +20 Grad taten ihr übriges und arbeiteten daran, dass die Lok dahinrostete. Schließlich sollte sie 2004 verschrottet werden.
Davor wurde sie zum Glück bewahrt. Dies verdankte sie dem eisenbahnverrückten Finnen, Tapani Laaksomies. Er holte die Lok vom Denkmal und versprach mit ihr einmal wieder zurückzukehren. Zunächst brachte er die Lok in die Werkstatt nach Suolathi in der Seenregion Finnlands. Hier restaurierte er sie 6 Jahre lang mit viel Einsatz und tatkräftiger und finanzieller Unterstützung weiterer Eisenbahnfreunde. Am 19.11.2011 stand sie endlich wieder unter Dampf. Sie wurde nun für Tagesausflüge in der Region eingesetzt.

Eine grüne Dampflok

Das Besondere an der Lok ist, daß sie weder mit Öl oder Kohle sondern mit Holz befeuert wird. Somit riecht es nicht nach Kohle, sondern es „duftet“ nach Birkenholz, wenn die Lok Dampf ablässt. Sie wird mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz betrieben, von dem es genügend in Finnland gibt. Wenn also die Deutsche Bahn wirbt, dass sie mit grünem Strom fährt, so wird unsere Lok ebenfalls mit echter grüner Energie betrieben.

Der Dampfloktyp Hv3

Die Dampfloks der Baureihe Hv3 gehen auf eine Konstruktion von Baldwin zurück. Sie sind eine Weiterentwicklung des Loktyps Hv1 jedoch mit einem längeren Tender ausgestattet. Die Achsfolge ist 4-6-0, ähnlich der deutschen P 8. Es gab 24 Maschinen dieses Typs, die alle zwischen 1921 – 1941 bei Lokomo in Tampere, Finnland gebaut wurden. Sie waren zwischen 1921 – 1970 als Expresszuglok für Personenzüge unterwegs.

Unsere Lok Hv3 995 wurde 1941 fertiggestellt. Sie tat ihren Dienst für die VR (Finnische Staatsbahn) im Raum Helsinki und in Zentralfinnland bis ins Jahr 1966. Der letzte Zug, den die Lok beförderte war ein Personenzug von Kouvola nach Seinäjoki am 24.11.1966. Danach wurde die Lok als Notfallreserve abgestellt bevor sie 1977 als Denkmallok ihr Dasein am Bahnhof in Oulu fristete.

Die Lok ist 17,6 m lang, hat einen Wassertender mit 19,5 Kubikmeter und wiegt 100,7 Tonnen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 90 km/h. Es ist die einzig verbliebene Dampflok der Baureihe Hv3, die betriebsbereit ist, die beiden anderen vorhandenen Loks des Typs stehen als Denkmal oder im Eisenbahnmuseum. Sie ist daher die einzige Expresszuglokomotive in Europa, die mit Holz gefeuert wird und auch weltweit ein seltenes Exemplar. Sie wurde wundervoll restauriert, mit viel Liebe zum Detail.

Bahnrundreise durch Finnland

Die Rundreise der Reisegruppe fand im Juni 2017 statt. Von Hamburg ging es im damals noch verkehrenden ICE-TD auf der Vogelfluglinie nach Kopenhagen. Scheinbar passgenau auf den Zentimeter fuhr der ICE in die Fähre bei Puttgarden hinein, um eine knappe Stunde hinüber nach Rodby in Dänemark zu schippern. Der schwedische Hochgeschwindigkeitszug X 2000 brachte die Teilnehmer von Kopenhagen nach Stockholm. Der von den Firmen ABEA/ABB gebaute Neigetechnikzug ist seit 1990 im regulären Betrieb. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 210 km/h. Mittlerweile wurde er überholt und es handelt sich um einen recht bequemen Triebzug. Nach einer Zwischenübernachtung in Stockholm fuhr die Gruppe am Morgen mit dem modernen Fährschiff durch die herrliche Szenerie der Schäreninseln von Stockholm nach Turku in Finnland. Die Finnische Staatsbahn, kurz VR, brachte die Gruppe letztlich in Doppelstock – Intercityzügen nach Joensuu in Karelien. Hier inmitten der endlosen Wälder und Seen liegt die kleine Stadt Nurmes am Pilienensee. Und seit 2013 ist hier das Depot des Museumszuges.

Weiße Nächte & Mitternachtssonne

Als für die Gruppe in Hamburg die Reise begann, schneite es in Nurmes. Doch im Gegensatz zum kontinentalen Europa kann der Jahreszeitenwechsel sehr schnell vonstattengehen. Plötzlich scheint es überall zu sprießen und blühen: Der Frühling in Finnland ist kurz, doch umso intensiver. In wenigen Tagen schmilzt der letzte Schnee dahin und drücken die Blumen ihre Köpfe aus der feuchten Erde. Man meint zu glauben den Blättern beim Aufgehen zuschauen zu können während rund um einen herum alles grün wird. Bald ist Mittsommer und die Nächte werden immer kürzer.

Es ist die wohl schönste Reisezeit. Im Sommer geht die Sonne nördlich des Polarkreises erst gar nicht unter, aber auch im südlichen Teil Finnlands verführen die sogenannten Weißen Nächte dazu, die Zeit zu vergessen. Auch für Eisenbahnfotografen hat dies seinen Reiz, denn so kann man abends um 22 Uhr ohne Blitz Film- und Fotoaufnahmen machen. Und danach in der abendlichen Sonne bis um Mitternacht im Biergarten sitzen.

Diesen kurzen Jahreszeitenwechsel durfte auch die Gruppe erleben.

Dampf-Sonderzugrundreise durch Karelien und Lappland

An einem recht kühlen Morgen kam die Gruppe in Nurmes am hübschen Bahnhof an, wo der Sonderzug bereitstand. Herrlich herausgeputzt war die Dampflok Hv3 995. Ein wahres Prachtstück waren sich die Teilnehmer schnell einig. Alle machten es sich im Sonderzug bequem, denn Platz gab es genug. Für die rund 25 Fahrgäste waren 3 holzgetäfelte Personenwagen angehängt mit rund 200 Sitzplätzen, darunter ein Kaffeewagen. Hinzu kamen ein Service- und ein Schlafwagen für das Zugpersonal. Die Dampflok pfiff laut und der stattliche Zug setzte sich in Bewegung.

Es ist eine Reise der Ruhe. Tiefe Wälder, ab und zu ein Fluss und ein See wechseln ab mit kleinen Dörfern. Der Zug fuhr auf der für den Personenverkehr stillgelegten Bahnstrecke von Nurmes nach Kontiomäki. In Vaala wurde Holz vom Nachschubwagen in den Tender umgeladen. Bereits hier stiegen die ersten Presseleute zu und machten Interviews. Sie wunderten sich natürlich etwas, warum ausgerechnet eine deutsche Gruppe diese Reise unternahm.

Der Grund war recht einfach: Als der Reiseveranstalter Gregor Sutter 2016 den Lokführer und Museumsbahninhaber Tapani Laaksomies in Finnland traf, stellte sich heraus, daß mit dem Sonderzug noch nie eine Mehrtagesfahrt unternommen wurde. Schnell entstand die Idee der Rundreise mit dem „Pflichtziel“ Oulu.

Und so rollte der Premierenzug am 06.06.2017 in Oulu unter großer Begeisterung in den Bahnhof ein.

Auf breiter Spur nach Schweden!

Am nächsten Tag ging die Reise bei strahlendem Sonnenschein nordwärts weiter nach Tornio an der schwedisch-finnischen Grenze. Die finnische Eisenbahn hat nicht die Spurweite der anderen europäischen Bahnen, sondern sie ist mit 1.524 mm etwas breiter, was den russischen Einfluss beim Bahnbau geschuldet ist. Zwischen Tornio (Finnland) und Haparanda (Schweden) liegen daher beide Spurweiten. Schon vom Weitem hörte man, daß unser Zug anrollt. Die Strecke ist seit 1990 für den Personenverkehr geschlossen. Die Gleise auf der Brücke über den Grenzfluss schrien förmlich auf unter der Last unseres Zuges. Und dann stand nach 52 Jahren zum ersten Mal wieder ein Dampfzug im schwedischen Bahnhof Haparanda, was unserem finnischen Zugpersonal große Freude bereitete.

187.888 Seen

Die weitere Rundreise führte teilweise auf Hauptstrecken, teilweise über stillgelegte Gleise weiter durch die faszinierende Seenlandschaft Finnlands. Das relativ flache Land verfügt über riesige Waldflächen und über genau 187.888 Seen. In Finnland wohnen nur rund 5,5 Millionen Menschen, was es zu einem der am dünnsten besiedelten Länder Europas macht. Zwischendurch gab es Fotohalte, Scheinanfahrten und natürlich Stopps um Wasser zu fassen, die Lok zu ölen und Holz umzuladen. Nach 5 Tagen kam der Dampfzug wieder in Nurmes an. Das Zugpersonal war stolz darauf, daß die Lok ohne Probleme diese fast 1.200 km lange Rundreise hervorragend gemeistert hatte. Der Veranstalter Gregor Sutter versprach dem Lokführer, daß er 2019 wieder mit einer Reisegruppe zurückkehren wird, um eine Dampfzugreise im hoffentlich wieder sonnigen und grünen Finnland zu unternehmen.

https://www.bahnen.info/dampfzugsonderfahrt-in-finnland/

Das Reiseland Finnland

Finnland gehört zur EU und hat den Euro eingeführt. Getrost vergessen können Sie den Versuch unternehmen, finnisch zu sprechen oder gar zu verstehen es sei denn Sie beherrschen ungarisch. Angeblich sind während einer großen Völkerwanderung Menschen aus dem ungarischen Raum langsam in den Norden vorgedrungen und haben sich im heutigen Finnland angesiedelt. Dadurch kam die für uns ebenfalls sehr fremde ungarische Sprache hierher. Vielleicht die wichtigsten Wörter sind „Kiitos“ für Danke und „rautatieasema“ für Bahnhof, falls Sie sich einmal verirren sollten. Ansonsten sprechen scheinbar fast alle Finnen englisch und einige auch deutsch. Finnland als eigenes Land gibt es seit 1917, davor war es für rund 100 Jahre russisch und zwischen dem 12. und 19 Jahrhundert schwedisch. Das Netz der Finnischen Staatsbahn verfügt über rund 6.000 km.

2019 findet eine ähnliche Bahnurndreise durch Finnland vom 28.05. – 11.06. oder als Kurzversion vom 31.05. – 09.06.2019 statt.

Die Bahnreise mit dem Dampfzug durch Finnland finden Sie hier! Dampfzugreise Finnland

Volldampf Magazin über die 50 Jahre LGB Reise

Volldampf Magazin über die 50 Jahre LGB Reise

In der nächsten Ausgabe des Magazins Volldampf erscheint ein Artikel über unsere letzte Reise nach Graubünden zur Rhätischen Bahn in die Schweiz.

Im Herbst vom 26. – 30.09. findet eine ähnliche Reise nochmals statt. Diese wird dann zusätzlich auch von Hagen von Ortloff begleitet. Der ehemalige Moderator von Eisenbahn Romantik ist bei unserer Reise mit dabei. Somit besteht die gute Möglichkeit entspannt mit dem Eisenbahnkenner zu plaudern.

Den Bericht über unsere Frühjahrsreise finden Sie unter diesem Link:

Volldampf Magazin 07-2018

Unsere Bahnreisen zur Rhätischen Bahn mit Hagen von Ortloff finden Sie hier!

Bahnreisen in der Schweiz mit Nostalgiezügen & Panoramazügen

Alle Leser des Eisenbahn Kuriers, Eisenbahn Magazins und des Eisenbahn Romantik Heftes Züge erhalten mit der Maiausgabe unseren kleinen Schweizkatalog mit Bahnreisen in Nostalgiezügen und in den berühmten Panoramazügen. Unsere Kurzreisen fangen mit 3 Tage Glacier Express an oder entführen Sie eine Woche zu den Schweizer Alpenexpresszügen. Neu im Programm haben wir eine geführte 5 Tagesreise mit dem Bernina und dem Glacier Express.

Bei unseren Nostalgiereisen entdecken Sie Graubünden mit der Rhätischen Bahn hautnah, das Appenzeller Land oder die Jungfrauregion. Für die Bahnfreunde, die sich für den Mythos Gotthard interessieren haben wir eine spezielle Rundreise zum Gotthard Basistunnel, die Fahrt im Gotthard Panorama Express und den Besuch im historischen Depot in Erstfeld.

Steigen Sie ein in die herrliche Bahnwelt der Schweizer Alpenzüge.

50 Jahre LGB – Eröffnung des Jubiläumsjahres bei der Rhätischen Bahn

50 Jahre LGB – Eröffnung des Jubiläumsjahres bei der Rhätischen Bahn

2018 wird LGB (Lehmanns Garten Bahn), heute eine Marke von Märklin, 50 Jahre alt. Dies wird natürlich kräftig gefeiert.

Die Eröffnungsveranstaltung fand im Depot und der Werkstätte der Rhätischen Bahn in Landquart am 12.01.2018 statt. Passenderweise, denn LGB hat viele Modelle der kleinen roten Schmalspurbahn nachgebaut.

 Nostalgie Lok RhB Krokodil in 1:1 und 1:22,5

Eröffnungsreden & Scheckübergabe

Wolfrad Bächle (Geschäftsführer Technik, Gebr. Märklin & Cie. GmbH) und Renato Fasciati (Direktor der RhB) hielten die Eröffnungsreden. Gelobt wurde von beiden Seiten die sehr gute und harmonische Zusammenarbeit zwischen dem Modellbahnhersteller und dem Bahnunternehmen.

Nostalgie Lokomotiven Rhätia, Lok 107, RhB Krokodil

Die Lok Nummer 1, die Dampflok Rätia (Baujahr 1889) präsentierte ich ebenso vor dem

Wolfrad Bächle,(Geschäftsführer Märklin, links) überreicht mit Andreas Schumann (Produktmanager LGB, Märklin, rechts) den Scheck an Renato Fasciati (Direktor RhB, Mitte)

Rundlokschuppen wir das RhB Krokodil und die Dampflok 107 der RhB. Unter den Nostalgie-Lokomotiven rollten dann jeweils die entsprechenden LGB-Modelle hervor.
Andreas Schumann (Produktmanager LGB bei Märklin) überreichte der RhB einen Scheck über 20.000 € zur Unterstützung bei der Aufarbeitung der Rätia.  Hier wurde pro verkaufter LGB-Lok ein Betrag einbehalten, um diesen für die Rhätia zu spenden.

 

50 Jahre LGB-Jubiläumslok: Ge 4/4 II 617 – Ilanz

Danach war es soweit: Als große Überraschung rollte dann aus dem Werkstor die Jubiläumslokomotive auf die Drehscheibe. Die Lok Ge 4/4 II Nummer 617 mit dem Namen Ilanz, der ersten Stadt am Rhein bekam die Ehre.

RhB LGB Lok Re 4/4 II 617 in Landquart

Roll Out der LGB RhB Jubiläumslok

Und es wurde nicht nur eine einfache Jubiläumslokomotive, sondern ein echter “Hingucker”: Schon beim Roll-Out staunten die anwesenden Pressefotografen über die sehr schöne Lok. Vier Jubiläumslokomotiven der RhB präsentierten sich vor dem im Sonnenuntergang rötlich schimmernden Berninamassiv. Diese Lok wird sicherlich Aufsehen erregen, wenn sie nun auf dem Netz der Rhätischen Bahn 1 Jahr lang unterwegs sein wird.

Passende Modelle in groß und klein

Jubiläumslok LGB RhB in groß und klein

Natürlich gibt es die Jubiläumslok nun auch als schönes LGB Modell.
Doch auch in weiteren Modellbahnspurweiten wird die Lok 617 erscheinen: Märklin wird die Lok auch als HO Modell herausbringen.

Groß & Klein: Renato Fasciati (Direktor RhB), Wolfrad Bächle (Geschäftsführer Märklin), Andreas Schumann (Produktmanager LGB, Märklin), Roald Hofmann (RhB), Volker Göbel (Geschäftsführer BEMO Modellbahn) (v.l.n.r.)

 

Volker Göbel (Geschäftsführer des Modellbahnherstellers BEMO) bringt die Lok in HOm heraus und zeigte diese vor dem Original. BEMO produzierte diese Lok übrigens bei Märklin. Die BEMO Lok wird es ab Frühjahr bereits im Verkauf geben.

Im LGB Sonderzug mit der Jubiläumslokomotive unterwegs

Während der beiden Clubreise vom 06.-10.06.2018 und vom 26.-30.09.2018 wird die LGB Jubiläumslok unseren LGB-Sonderzug ziehen. Noch haben wir einige freie Plätze bei den Reisen, die u.a. von Märklin Mitarbeitern sowie von erfahrenen RhB Eisenbahnern begleitet wird.

50 Jahre LGB – Modellbahn: Märklin Jubiläums-Bahnreise zur Rhätischen Bahn

Europäischer Eisenbahn Atlas

Geschenk für Eisenbahnfreunde

Du suchst noch das ultimative Geschenk für den Eisenbahnfreund? Wir haben es, den neu erschienenen Europäischen Eisenbahn Atlas.

Übersichtlich – umfangreich – handlich.

Übersichtliche Einteilung:

Ganz Europas Schienennetz ist speziell gekennzeichnet nach Spurweite, Haupt- und Zweigstrecken, Diesel oder elektrisch und mit welcher Spannung. Traurige Ereignisse wie geplante Streckenstillegungen sind ersichtlich genauso wie die erfreulichen Dinge wie Neubauten oder Wiedereröffnungen von Bahnstrecken.

Museumsbahnen und Eisenbahnmuseen erkennt man bestens. Großstädte und Regionen sind in einem größeren Masstab vorhanden.

Ein Muss für den Bahnreisenden und die Bahnreisende, damit man immer weiß, wo man sich befindet.

Inhalt des Europäischen Bahnatlas:

Die Bahnwelt Europas auf 122 Din A 4 Seiten. Hier ein Blick auf eine Seite des Atlas:

Europäischer Bahn Atlas

Wir haben den Atlas vorrätig und können ihn umgehend zu Dir/Ihnen nach Hause liefern! Preis einschl. Versand 30 €.

Senden Sie uns eine e-mail, rufen Sie an oder faxen Sie uns Ihren Wunsch. Wir liefern auch direkt an den oder die Beschenkte.

RIT – Fahrscheine: Neue Geltungsbedingungen

Für die Hin- und Rückreise an Ihr Reiseziel erhalten Sie von uns sogenannte RIT Fahrscheine. Diese galten bisher immer 2 Tage zur Hinreise und 2 Tage zur Rückreise. Die DB AG hat ab dem 01. November die Bedingungen geändert. Die Fahrscheine gelten jetzt nur noch 1 Tag zur Hinfahrt, beziehunsgweise bis 10 Uhr des Folgetages und auch die Rückreise darf nur bis 10 Uhr des Folgetages dauern. Fährt man also am 24.12. los muss man bis zum 25.12. 10 Uhr am Reiseziel sein.

Längere Zwischenstopps sind somit nicht mehr möglich.

Bis zum 10. Dezember sind diese neuen Bedingungen noch nicht auf den RIT Tickets vermerkt, da es erst dann wieder ein neues Update der Reservierungssysteme geben wird.

Ein interessanter Hinweis befindet sich auf den RIT Fahrscheinen ins Ausland: Dort steht vermerkt: “Nur gültig mit Fahrkarte”. Was uns dieser Hinweis sagen soll, weiß wahrscheinlich nur der Programmierer.

Jungfraubahnen: Von motivierten und rauswerfenden Zugbegleiterinnen

Die Jungfraubahnen sind schon immer etwas Besonderes gewesen. Der höchste Bahnhof Europas, die teuersten Bahntickets Europas, wenn man es pro Kilometer umrechnet und das bunteste Publikum aus der ganzen Welt auf einer Schmalspurbahn.

Swiss Pass: Toller Pass für fast alle Eisenbahnen der Schweiz

Es gibt für ausländische Touristen eine Schweizfahrkarte, den Swiss Pass, der auf fast allen Bahnen gültig ist. Auf fast allen, auf den Jungfraubahnen gilt er nur bis Wengen oder Grindelwald. Ab da zur Kleinen Scheidegg oder zum Jungfraujoch erhält man nur noch 25 % Ermäßigung, was einen Aufpreis zum Jungfraujoch und zurück von rund 140 € ausmacht. Und ab der nächsten Saison soll es laut Ankündigungen sogar noch teurer werden. Bei allen anderen wichtigen Touristenbahnen wie Gornergrat, Titlis, Kleines Matterhorn erhält man immerhin 50 % Ermäßigung.

Man sollte meinen, dass dann die Gäste auch entsprechend behandelt werden.

Zugbegleiterin als Rausschmeißerin. Erst Asiatische Gäste…

Heute morgen, 14.09.2017 fuhr ich im Regionalzug R 349 von Lauterbrunnen auf die Kleine Scheidegg. Zwischen Lauterbrunnen und Wengen kam die Zugbegleiterin Frau B. Müller durch. Tickets bitte, Tickets please. Ein paar Überseetouristen zeigten ihren Swiss Pass. “Wie weit möchten sie fahren?”, lautet die Frage der Zugbegleiterin. Bis zur Kleinen Scheidegg wollte die asiatische Gruppe. Get off the Train in Wengen, your ticket is not valid. Mit etwas verstörtem Blick schauten diese die Zugbegleitern an. Sie wollten den Aufpreis auch direkt bezahlen. Nein, das geht nicht, nur noch “Get off the Train in Wengen”. Und kaufen sie das Ticket am Schalter. Dies machte sie noch mit ein paar anderen Fahrgästen.

… dann ich…

Danach kam sie zu mir. Ich bin um 04:30 Uhr aufgestanden um einen Geschäftstermin auf der Kleinen Scheidegg wahr zu nehmen. Ich hatte nur eine halbe Stunde Zeit, da ich am Nachmittag meine Reisegruppe in Montreux in Empfang nehmen musste. Ich hatte auch eine Fahrkarte für die ich einen Aufpreis bezahlen musste und konnte beim besten Willen kein Tickets unterwegs kaufen. Das erklärte ich ihr auch, doch auch für mich hieß es, raus aus dem Zug. Ich versuchte in ruhiger Sprache Frau B. Müller, der Zugbegleiterin zu erklären, dass das nicht geht und es auch kein Fahrzeug ohne Ticketverkauf ist. Zwischen Wengen und der Scheidegg kann man normalerweise Fahrkarten ohne Probleme nachkaufen. Ich versuchte ihr auch zu erklären, dass ich nicht zum Spaß hier bin, sondern wegen einem Geschäftstermin u.a. um neue Kunden den Jungfraubahnen zu bringen. Es störte sie überhaupt nicht und ich musste aussteigen. Als ich am Reisezentrum in Wengen vorbeikam, stand eine lange Schlange von Leuten davor um ein Ticket zu kaufen. Andere Fahrgäste diskutierten davor, was sie machen sollen. Meinen Termin konnte ich da vergessen.

Es geht auch anders!

Auf der Wengernalpbahn verkehren keine langen Züge, sondern mehrere Züge hintereinander. So zum Glück auch heute morgen. Ich fragte die Zugbegleiterin im direkt nachfolgenden Zug, ob ich nicht ausnahmsweise eine Fahrkarte bei ihr kaufen könnte, da ich dringend zur Scheidegg hinauf musste. Sie verstand mich zunächst nicht, warum ausnahmsweise? Na klar können sie einen Fahrschein kaufen, steigen sie einfach ein, ich komme zu ihnen.
Ohne Probleme bezahlte ich den Aufpreis, bedankte mich dreimal und fuhr hinauf.

Freundliche Zugbegleiterinnen

Auf der Talfahrt eine halbe Stunde später fragte ich diese Zugbegleiterin, ob es neue Regeln gäbe, dass man keine Fahrscheine mehr im Zug kaufen könnte. Auch sie schaute mich verdutzt an und sagte: Selbstverständlich können sie ein Ticket kaufen, sogar ohne Aufpreis. Als ich ihr die Story von 1 Stunde vorher erzählte, verstand sie ihre Kollegin nicht.

Was die anderen Fahrgäste, die Frau B. Müller aus dem Zug warf gemacht hatten, weiß ich nicht. Nur soviel ist klar, Kundenservice sieht anders aus, vor allem bei diesen Fahrpreisen muss Kundeninteresse an 1. Stelle stehen. Dies ließ Frau B. Müller heute völlig vermissen.

Frau B. Müller

Übrigens: Warum ich immer Frau B. Müller schreibe? Sie verriet mir auf zweimaligen Nachfragen nicht, wie sie mit Vornamen hieß. Frau B. Müller hieß sie, sagte sie. Na dann:

Get off the Train Frau B. Müller

Jungfraubahnen: Service sieht anders aus. Ihr macht Werbung in den Zügen: Wir suchen motivierte Mitarbeiter im Zugbegleitdienst. Bitte versetzt eure Frau B. Müller an einen anderen Ort und lasst sie nicht auf viel bezahlende Touristen aus aller Welt los.

Gewinn

Gerade kam in der Presse, dass die Jungfraubahnen einen Halbjahresgewinn von 17 Mio Franken erzielt haben. Vor allem aufgrund des Anstieges der asiatischen Gäste.

 

Mitarbeiter/in & Reiseleiter/innen gesucht

Büromitarbeiter/in

Für eine neues Projekt zum Thema Bahnreisen suchen wir eine Person, die selbstständig arbeiten kann und möchte. Als Reiseveranstalter von Bahnreisen weltweit benötigen wir jemanden, der in unserem Büro zum einen in unserem Bahn- und Flugreservierungssystemen (RailMaster Travelport, aerticket) Tickets ausstellen kann. Zum anderen verfügen über ein eigenes Reservierungssystem, indem unsere Reisen gebucht und abgewickelt werden. Der Arbeitsort ist Hinterzarten im Hochschwarzwald. Ideal als Wiedereinstieg nach längerer Berufsunterbrechung. Nur 35 Fahrminuten von Freiburg oder nur 10 Fahrminuten von Titisee-Neustadt entfernt. Die Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr wird von uns übernommen. Unser Team ist klein, so daß kurze Wege und schnelle Absprachen möglich sind ebenso wie flexiblere Arbeitszeiten. Beschäftigungszeit zu Beginn 15 – 20 Stunden, kann später auf Wunsch ausgebaut werden.

Eine wichtige Voraussetzung ist Spaß und Freude mit anderen Menschen umzugehen.

Wir freuen uns auf Dein Interesse. Einfach anrufen oder mailen, und dann zu einem Gespräch vorbeikommen.

Reiseleiter/in

Unsere Bahnreisen erfordern Kreativität und Organisationtalent, auch wenn die Reisen von uns sehr gut vorbereitet und organsiert sind. Menschen zu betreuen, die ihrem Hobby nachgehen und neue Landschaften, Bahnstrecken und Kulturen entdecken möchten benötigen einen Menschen an ihrer Seite, der sie begleitet, jedoch nicht bevormundet. Unsere Reiseleiter sind keine Entertainer oder Show-Artisten, sondern Leute, die Freude am Umgang mit anderen Menschen haben, Spaß haben herum zu reisen und neue Dinge zu entdecken. Und die nicht in Schockstarre verfallen, wenn mal etwas nicht so läuft wie geplant, etwa ein Zug ausfällt oder ein Kunde umfällt. Falls Du also Lust hast mit uns auf Reisen zu gehen, dann melde Dich einfach bei uns. Der Wohnort ist egal, Fremdsprachen wie englisch oder französisch sind teilweise erforderlich, jedoch keine Voraussetzung. Wir freuen uns auf Dich!

 

 

Frankfurt – Mailand: Neue Direktverbindung ab Dezember

Neu ab Dezember

Endlich ist es wieder  soweit: Ab Dezember gibt es wieder einen direkten Zug von Frankfurt nach Luzern und weiter nach Mailand. Der Zug rollt durch den Gotthard Basistunnel.

Unterschiedliche Fahrwege

Der Hinweg führ von Frankfurt über Luzern – GBT nach Mailand. Auf dem Rückweg nimmt der Zug den zur Zeit schnelleren Weg durch den Simplon und den Lötschberg – Basistunnel. Danach geht es weiter nach Bern und zurück nach Frankfurt.

Fahrzeiten

Voraussichtliche Fahrzeit:
Frankfurt ab 08:02 – Luzern an 12:05 / ab 12:18 – Mailand an 15:35 Uhr
Mailand ab 11:23 – Frankfurt an 18:26 Uhr

Fahrzeuge

Irgendwann rollt dann der erste Giruno auf dieser Strecke. Das dauert aber noch bis 2019. Ab dem 10. Dezember 2017 wird es voraussichtlich ein Schweizer ETR 610 sein, der durch die drei Länder fährt.
Den ersten Giruno hat die SBB erhalten und führt nun Probefahrten durch. Der RABe 501 001 hat am 02. Juli zum ersten Mal den Gotthard Basistunnel bereits durchquert. Hier gibt es den Bericht dazu: https://bahnblogstelle.net/2017/07/04/neuer-sbb-zug-auf-testfahrt-erster-giruno-faehrt-erstmals-durch-gotthard-basistunnel/

 

Märklin Insider Club / Trix Profi Club & LGB Club Reisen 2018

Clubreisen 2018

Während der letzten Märklin Clubreise konnten wir bereits die Termine und Ziele der drei Clubreisen 2018 verkünden. Produktmanager von LGB  Andreas Schumann konnte die Zieleauswahl gut begründen. 2018 gibt es 50 Jahre LGB Modellbahnen. Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Die Reisen haben daher Schmalspurbahnen in der Schweiz und in Deutschland im Programm.

Rhätische Bahn: Die rote Kleine in den Alpen

Für die Reise nach Graubünden in der Schweiz gibt es gleich zwei Termine:
06. – 10. Juni und 26. – 30. September 2018.
Das genaue Programm wird in den Herbst Clubheften veröffentlicht. Soviel vorweg: Zwei Sonderzugfahrten können erlebt werden, einmal mit Dampf durch das Rheintal und einmal elektrisch durchs Prättigau nach Davos und über den grandiosen Landwasserviadukt.
Und dazu ein paar Programmpunkte, die nur an diesen beiden Reisen erlebt werden können. Prominente Besucher haben sich schon angekündigt.

Harzer Schmalspurbahnen

Die dritte Clubreise führt ins nördlichste deutsche Mittelgebirge. Die HSB muss man nicht erklären, nur erfahren. Am besten mit zwei Dampf – Sonderzügen auf den Brocken und durch wunderschöne Selketal. Auch hier gibt es ein spannendes Rahmenprogramm während der vier Tage vom 04. – 09. September 2018.

Gewinner vor!

Unter den ersten 25 Anmelder verlosen wir eine ganz besondere Aktion, die nur ausgewählte geladene Gäste erleben können. Für Märklinfans ein echter Leckerbissen. Soviel sei schon verraten: Anfang Januar gibt es ein Event in der Schweiz zum dem die Gewinner eingeladen werden.

Wie – Wann Wo erfahre ich alles?

Wie bleiben Sie informiert? Am einfachsten folgen Sie uns auf Twitter unter @bahnreisesutter . Dann sind Sie immer up-to-date und auf dem Laufenden. Oder Sie schauen ab und zu in unserem Blog, wo wir dann die Reisen und Gewinne veröffentlichen.

Locomore: Insolvenz und private Anbieter

Locomore meldet Insolvenz an

Der private Fernzuganbieter Locomore musste gestern Insolvenz anmelden. Locomore fuhr seit Ende letzten Jahres zwischen Stuttgart und Berlin einen neuen Fernzug. Schöne, schicke Wagen, ein guter Service an Bord des Zuges ließen die Hoffnung steigen, dass sich hier vielleicht eine neue Zugmarke etabliert. Es wäre ihnen zu gönnen gewesen. Doch neue Ideen alleine machen noch keinen Fernzug aus.

Stuttgart – Berlin: Fernbusse

Hinterher ist man immer schlauer, warum genügend Menschen mit Locomore gefahren sind. Vielleicht tat auch die Strecke ihr übriges dazu. Und natürlich die Deutsche Bahn und die Fernbusse. Die Fernbusse haben der DB ja schon die preissensiblen Kunden abgejagt. Da kommt es auf den Geldbeutel und nicht auf die Geschwindigkeit an. Auch bei den Fernbussen gab es nach der anfänglichen Euphorie und der Goldgräberstimmung bald blanke Ernüchterung und es blieb fast nur noch der Fast-Monopolist Flixbus übrig. Doch hier fuhren Busunternehmer im Auftrag von Flixbus und Flixbus hatte keine Kosten für die Wartung der Busse und auch kein Risiko. Das ist bei einer Bahngesellschaft anders. Hier kann man sich nicht verlässlich Wagen und Personal anmieten, um einen Zug zu betreiben. Das ist das Teuere: Lok, Wagen in Schuss zu halten und gutes Personal zu finden.

Stuttgart – Berlin: Deutsche Bahn

Auf der Locomore-Strecke fährt natürlich auch die Deutsche Bahn. Ein ICE ist auf der Gesamtstrecke rund eine Stunde schneller, zwischen Frankfurt und Berlin ist es rund eine halbe Stunde. Locomore war also auch recht schnell unterwegs. Doch auch die DB hatte Probleme mit der Abwanderung der Fahrgäste zu den Fernbussen, die ja wesentlich länger unterwegs sind auf dieser Distanz. Darauf reagierte sie mit den Sparpreisen und besserte immer mehr nach. Mit höheren Kontingenten für die Niedrigpreistickets und kurzfristigen Kaufmöglichkeiten der Tickets (sogar noch am gleichen Tag) ging die Bahn in die Offensive um die Fernbuskunden wieder zurück zu gewinnen. Dabei kam sicher auch Locomore unter die Räder.

Zug – Strecke – Fahrplan

Mit nur einem Zug am Tag, der in Stuttgart sehr früh am Morgen abgefahren ist, ist es natürlich sehr schwierig viele Kunden auf den Locomore Zug zu bringen. Natürlich kann sich ein junges Bahnunternehmen auch nicht gleich 3 Zugpaare leisten. Doch darin liegt auch das Problem. Nur ein Zug bringt natürlich nicht viel Leute auf den Zug. Die dreimonatige Reduzierung der Züge gleich zu Beginn (Januar – April) auf nur noch 3 Tage in der Woche sorgte sicherlich dabei auch nicht für Kundengewinnung. So stolperte Locomore gleich zu Anfang dahin und der ein oder andere neu gewonnene Kunden war schon wieder weg. Günstige Preise alleine reichen nicht aus, um einen Zug am Laufen zu halten. Einen guten Monat Vollbetrieb dann bis heute und Locomore war finanziell am Ende. Wie geschrieben, hinterher ist man immer schlauer. Eine Insolvenzanmeldung kann ja auch noch zu einem guten Ende führen.

Streckenvarianten

Man muss sich auch über die Strecke Gedanken machen. Es gibt ein paar Diagonalen in Deutschland, wo die Bahn kein oder ein nicht zufriedenstellendes Angebot hat, gerade im Fernverkehr. Das war bei Stuttgart – Frankfurt – Berlin nicht der Fall, trotz der Zwischenhalte. Vielleicht wäre eine Zugstrecke sinnvoller, die eine Region ohne funktionierenden Fernverkehr einbezieht. Mir kommen dabei die Region Luxemburg – Saarbrücken – Trier – Koblenz in den Sinn, natürlich dann mit Weiterfahrt in eine Metropolregion (Ruhrgebiet, Frankfurt, Hamburg, Berlin, München). Oder die Ost-Westverbindung München – Freiburg – Basel. Auch hier gibt es nur ein direktes Zugpaar zu ungünstigen Fahrzeiten. Je nach Strecke könnte ein Zug sogar zweimal am Tag hin und her fahren, was wirtschaftlicher wäre.

Autoreisezug: 2 private Anbieter auf gleicher Strecke

Zunächst dachte ich es ist ein Versehen, oder die eine Firma hat sich umbenannt und mit einer anderen zusammen geschlossen. Aber es sieht so aus, dass ab heute zwei unterschiedliche private Bahngesellschaften die gleiche Strecke Hamburg – Lörrach als Autozug betreiben. Bahn Touristik Express  und train4you fahren nun an den gleichen Abenden über Nacht vom Norden in den Süden und zurück. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis eine der beiden Gesellschaften aufhört, oder sogar beide, da beide Unternehmen zu wenige Kunden haben. Solch ein wirtschaftlicher Blödsinn kann sich kein Unternehmen leisten, da ja für Kunden ohne PKW auch noch der ÖBB Nightjet zwischen Basel/Freiburg und Hamburg unterwegs ist. Keine Ahnung was die beiden Unternehmen umtreibt sich gegenseitig Konkurrenz zu machen anstatt zusammen zu arbeiten oder sich auf andere Strecken zu verlagern.

Eine private Bahngesellschaft kann in Deutschland Fernverkehr nur wirtschaftlich betreiben, wenn es auf Strecken unterwegs ist, wo nicht schon andere Unternehmen wie die DB einen funktionierenden Service anbieten. Mit einem Service und guter Zugqualität wie Locomore.

UNESCO Welterbe Rjukan Norwegen

UNESCO Welterbe Rjukan Norwegen

UNESCO Welterbe Rjukan: Bahn & Wasser

Tief in den Bergen Südnorwegens liegt Rjukan. Hier kann man die Pionierleistung der Wasserkraft entdecken. Es entstand die größte Turbinenanlage der Welt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Eine Eisenbahn wurde benötigt und eine einmalige Transportkette entstand: Die Bahnstrecke von Oslo aus über Notodden führte an den langen Tinnoset See. Hier wurden die Züge auf eine Eisenbahnfähre geladen. Sie schippern auf die andere Seite des Sees, wo sie wiederum auf die Bahn kamen.

Historische Eisenbahn erleben

Heute werden die Züge nicht mehr benötigt, doch man kann in den Sommermonaten noch die alte Zeit erleben. Inmitten der herrlichen Bergwelt rollt der Museumszug die alte Bahnstrecke von Rjukan zum See.
Einfach einmal Probefahren in diesem Video

Die Bahnstrecke wurde bis ins Jahr 1991 betrieben bevor im vergangenen Jahr die Museumsbahn den Betreib wieder aufgenommen hat. 16 km ist das Teilstück lange: Die Wagen werden von einer Diesellok gezogen. Am Hafen angekommen kann man das wohl größte norwegische Schiff auf einem Binnengewässer bewundern: Die Fähre M/F Storegut. Die zweite Fähre M/F Ammonia steht ebenfalls im Hafen.

Fähre Rjukan UNESCO Welterbe © srs-scandiline

 

Schwerwasser Sabotage

Das dritte Schiff die M/F Hydro liegt auf dem Boden des Sees in gut 400 m Tiefe. Diese war beladen mit sogenannten “schwerem Wasser”. Die deutschen Besatzer wollte 1944 die Anlage nach Deutschland verlegen. Mit Hilfe von Schweres Wasser konnte man Atomanlagen bauen. Die Anlage wurde auf das Schiff verladen. Ein norwegischer Widerstandskämpfer brachte Sprengstoff an und das Boot wurde mitten an der tiefsten Stelle des Sees versenkt.

2017: Entdeckungsreise nach Rjukan

Wer diese Region in aller Ruhe entdecken möchte, kann an unserer Bahnreise nach Südnorwegen teilnehmen. Dabei wohnen Sie im ehemaligen Wohngebäude des Gründers von Norwegian Hydro, Sam Eyde. Er baute das Haus im Jahre 1908. Mit seinen nur 15 Zimmern hat die Reisegruppe das Haus wohl für sich alleine. Das Admini Hotel ist ein echtes Schmuckstück.

Modellbahnzentrum Schluchsee

Wiedereröffnung des Modellbahnzentrums Schluchsee

Am Samstag, 22.04.2017 eröffnete das Modellbahnzentrum Schluchsee wieder seine Türe. Die neue Inhaberin Yvonne Danneffel übernahm das Modellbahnzentrum von Manuel Melsbach. Er hatte die Anlagen aufgebaut und mit seinem Vater betrieben.

SBB Krokodil: Alpenkrokodil im Modellbahnzentrum Schluchsee © Bahnreisen Sutter Wer in echt mit dem SBB Krokodil reisen möchte hat am 19.05. die Möglichkeit am Gotthard!

In der ehemaligen Gaststätte Eisenbreche in Blasiwald bei Schluchsee kann man nun wieder am Wochenende von 11 – 18 Uhr die HO Anlage bewundern. Streckenabschnitte aus dem Schwarzwald sind vereint mit Alpenbahnen der Schweiz und einer Österreichischen Schmalspurbahn. Großstadtatmosphäre mit Güterbahnhof und dem Bahnhof Hamburg Dammtor macht sich ebenfalls im Raum breit.

Standseilbahn im Modellbahnzentrum Schluchsee © Bahnreisen Sutter

Kinderanlagen und eine Spur N Anlage komplettieren das Modellbahnangebot. Und wer bei soviel Eisenbahn Lust bekommt, ein neues Hobby zu entdecken oder seine alte Leidenschaft wieder erwecken möchte, kann sich gleich im Modellbahnshop eindecken oder alle Modelle bestellen. Startpackungen liegen bereit. Für Infos zum Modellbahnzentrum Schluchsee hier klicken.

Ländliche Idylle im Modellbahnzentrum Schluchsee © Bahnreisen Sutter

Das Modellbahnzentrum erreicht man mit der Dreiseenbahn, die stündlich von Freiburg aus über die Höllentalbahn an den Schluchsee fährt. An der Endstation in Seebrugg kann man noch mit dem öffentlichen Bus bis zur Haltestelle Staumauer fahren. Von dort spaziert man in rund einer Viertelstunde zunächst über die Staumaer des Schluchsees und den Wald hinab zum Modellbahnzentrum. Alternativ besteht ab 01. Mai die Möglichkeit vom Ort Schluchsee aus mit dem Schiff MS Schluchsee über den See zur Staumauer zu fahren. Dann sind es nur noch gut 5 Gehminuten zur Modellbahn.

Dreiseenbahn Doppelstockzug im Modellbahnzentrum Schluchsee © Bahnreisen Sutter

Und wer Hunger und Durst hat, kann sich bei Kaffee und Kuchen, zum Beispiel einer leckeren Schwarzwälder Kirschtorte verwöhnen lassen.

BLS: Kundencenter im ehemaligen Bahnhof Frutigen eröffnet

Eröffnungsfest am 01. April 2017

Am 01. April 2017 eröffnete die BLS, die Bern-Lötschberg-Simplon Bahn ihren neuen Kundencenter in Frutigen. Der sehr schön restaurierte ehemalige Bahnhof von Frutigen ist zu neuem Leben erwacht. Bahnreisen Sutter war zur Eröffnung eingeladen und konnte am Fest teilhaben.

Kleinbahn für die Kleinen am Eröffnungsfest des BLS Besucherzentrums in Frutigen © Bahnreisen Sutter

Alter Bahnhof in Frutigen

Der alte Bahnhof war in Betrieb bis die Bahnstrecke von Bern aus über Frutigen hinauf nach Kandersteg und weiter ins Wallis eröffnet wurde. Die ehemalige Spiez – Frutigen Bahn betrieb den Bahnhof von 1901 – 1913. Danach entstand nur wenige Meter weiter der neue Bahnhof Frutigen. Vom alten Bahnhof aus war es nicht möglich eine weiterführende Bahnstrecke Richtung Kandertal zu bauen. Der alte Bahnhof wurde dann zum Glück nicht abgerissen, sondern blieb an alter Stelle stehen und hatte in der Zwischenzeit von über 100 Jahren verschiedene Funktionen. Die BLS entschloss sich dann den Bahnhof aufwendig zu renovieren.

Ansichten vom alten Bahnhof in Frutigen, Bildtafel des Heimatvereins Frutigen

BLS – Besucherzentrum

Im Besucherzentrum können sich ab sofort die Menschen über die BLS Projekte informieren. Es ist der Treffpunkt für die Besuche des Lötschberg-Basistunnel Interventionszentrums. Der ehemalige Wartesaal erstrahlt in neuem Glanz und kann für besondere Anlässe (Vereine, Feste) angemietet werden.

Historischer Bahnhof in Kandersteg als neues besucherzentrum der BLS mit Nostalgie Triebwagen der BLS Wellensittich © Bahnreisen Sutter

Eröffnungsfest mit BLS Triebwagen Wellensittich

Am Eröffnungstag fuhr der Nostalgie – Triebwagen BE 545 der BLS Stiftung in Burgdorf nach Kandersteg und zurück. Der Triebwagen wird im Volksmund Wellensittich genannt und bietet hervorragende Blicke auf die Strecke mit Blick über die Schulter des Lokführers. Besonders schön, war natürlich, das auch der ehemalige Bahnhof noch über einen Gleisanschluss verfügt. Somit konnte der Triebwagen bereits ab dem alten Bahnhof seine Bergfahrt hinauf nach Kandersteg beginnen.

Zeittreffen in Kandersteg: Nostalgie Triebwagen der BLS “Wellensittich” & moderner Triebwagen © Bahnreisen Sutter

Wellensittich Sonderfahrt am 17.09. Zweisimmen – Olten

Wer auch einmal in den Genuss einer Sonderfahrt mit dem Wellensittich kommen möchte, der kann dies bei unserer Reise zum Bahnjubiläum am Genfersee erleben. Hier reisen wir nach Ankunft mit dem GoldenPass Express aus Montreux von Zweisimmen nach Olten im Wellensittich.

Nostalgie Triebwagen Wellensittich in Kandersteg (Berner Oberland) bei Sonderfahrt am 01.04.2017 © Bahnreisen Sutter

 

Bahnreisen in den USA in Gefahr?

Amtrak Empire Builder von Chicago nach Seattle © Amtrak

Klingende Zugnamen erzeugen Fernweh

Bahnreisen durch die USA sind verbunden mit Zugnamen wie California Zephyr, Texas Eagle oder Empire Builder. Nicht zuletzt der City of New Orleans ist weltbekannt geworden durch den gleichnamigen Song. Es sind Namen die Fernweh erzeugen, odch das kann bald vorbei sein.

Haushaltsplan 2017

Im Haushaltsplan der neuen Regierung erfährt das US Department of Transportation eine dramatische 13 % Budgetkürzung. Die Einsparung betrifft die seit Jahren immer wieder aufkommende Diskussion der Langstreckenzüge von Amtrak. Diese sind immer defizitär gewesen in den letzten Jahren. jede Regierung versuchte sich daran, die Zuschüsse am liebsten zu streichen.

“Aufs Wesentliche konzentrieren”

Amtrak soll sich laut Zitat aus Regierungskreisen im International Railway Journal auf das Wesentliche konzentrieren. “Durch das Streichen der Langstreckenzüge von Amtrak, kann sich die Bahngesellschaft wieder mehr auf die ertragreicheren Züge wie im Nordost-Korridor konzentrieren.”

Das Ende einer Legende

Sollten wirklich die langen Nachtzüge von Amtrak gestrichen werden, wäre das natürlich eine sehr traurige und dramatische Wendung im Eisenbahnverkehr. Vielleicht entsteht ja in den USA auch ein USA NightJet, der den anscheinend defizitären Nachtzugverkehr wieder zum Laufen bringt. Die ÖBB hat von der DB teilweise den Nachtverkehr erfolgreich übernommen. In Kanada wurde der Canadian, der Trans Kanada Zug renoviert und verkehrt oftmals ausgebucht von Toronto nach Vancouver.

USA Bahnreisen

Wann und ob es soweit sein wird steht noch nicht fest. Jedoch wenn es keine Zuschüsse mehr gibt, wird bald der letzte California Zephyr von Chicago nach San Francisco verkehren.

 

Schweizer Alpenkrokodile

Nostalgielok Krokodil in Erstfeld am Gotthard © Bahnreisen Sutter

Krokodil – Lokomotiven vor 4 Nostalgiezügen

In diesem Jahr haben wir diese ganz besondere Bahnreise in der Schweiz aufgelegt. Vier Sonderzüge mit jeweils rund 120 Sitzplätze für maximal 40 Teilnehmer! Ein Leckerbissen für Eisenbahnfreunde.
Vom 18. – 23. Mai ist es soweit:

Gotthard – Bergstrecke mit SBB Krokodil Sonderzug

Mit dem Krokodil von SBB Historic geht es von Erstfeld über die Gotthard – Bergstrecke nach Bodio und zurück. Auf der Gotthard Nordrampe fahren Sie dreimal an der berühmten Kirche von Wassen vorbei. Mehrere Kehrtunnel durchquert der Nostalgiezug durch die Leventina nach Bodio.

Rhätisches Krokodil vor Nostalgiezug Prättigau – Davos – Pontresina

Mit dem Krokodil der Rhätischen Bahn schlängeln wir uns von Landquart nach Klosters und hinauf nach Davos. Über den hohen Wiesner Viadukt geht es nach Filisur. Die UNESCO Welterbestrecke hinauf rollt der Zug in Kehren und durch Kehrtunnels hinüber ins Engadin.

Rhätisches Krokodil vor Nostalgiezug Pontresina – Rheinschlucht – Disentis

Der nächste Tag zeigt Ihnen die herrliche Albulabahn nochmals in voller Länge, wenn wir hinunter über den Landwasserviadukt nach Reichenau fahren. Hier biegen wir ab in die Rheinschlucht, ein Naturwunder, welches nur von der Bahn oder mit dem Schlauchboot erkundet werden kann. Wiederum zieht unseren Sonderzug eine Krokodillok von Pontresina bis nach Disentis und zurück.

An beiden Sonderzügen ist der Schmalspurpub Stiva Retica angehängt. Für ein kühles Bier oder einen heißen Kaffee ist also gesorgt.

Bernina Krokodil zieht Nostalgiezug Pontresina – Berninabahn – Tirano

Zuletzt der Höhepunkt, zumindest von den Höhenmetern her: Das Bernina Krokodil zieht den letzten Sonderzug über den 2.253 m hohen Berninapass. Unendlich viele Kurven geht es anschließend hinunter um nach rund 1.800 Höhenmetern Tirano in Italien zu erreichen. Langsam wird natürlich über den berühmten Kreisviadukt bei Brusio gefahren. Entspannt reisen Sie die gleiche Strecke im Nostalgiezug wieder zurück. Im Filisur Stübli können Sie wiederum im passenden Glas ein Bierchen trinken und es sich in den drei Wagen (Filisur Stübli, Bucunada und dem hübschen Mesolcines) bequem machen.

6 Tage Schweiz – 4 Sonderzüge – 3 Krokodile – Bahnerlebnis pur!

Ein Bahnleckerbissen, den es sicherlich nicht mehr so schnell geben wird. Steigen Sie noch ein, noch ist der Zug für Sie nicht abgefahren.

Bahnferien in der Schweiz

Bahnferien in der Schweiz

Bahnferien in verschiedenen Schweizer Bergregionen

Entspannter und doch spannender Urlaub! Das verspricht unser neues Produkt Bahnferien.

Einsteigen um Auszusteigen

Unser neues Reiseprodukt sind Ferien mit der Bahn, wo Sie kein Auto benötigen. Sie suchen sich die passenden einzelnen Bausteine aus unserem Ferienprogramm aus. Sei es eine spezielle Bergbahnfahrt, ein Käsereibesuch oder mit dem Winzer die höchsten Weinreben Europas entdecken. Schon mal eine Lötschentaler Fasnachtsmaske geschnitzt oder die leckeren Fasnachtsküchli gebacken?

Naturerlebnis und prickelnde Höhen

Kommen Sie dem Mythos Gotthard auf die Spur bei der Fahrt im Gotthard Panorama Express und beim Besuch des spannenden Museum Sasso Gottardo auf dem Gotthardpass. Mutige spazieren über abenteuerliche Hängebrücken wie die neue Tibetanische bis zu 130 m hohe Hängebrücke bei Bellinzona oder auf 3.000 m den Peak Walk von einem Gipfel zum andern. Raus in die Natur heißt es auch bei einer Wanderung mit einem Ranger, der Ihnen die Geheimnisse seiner Bergwelt zeigt.

Spannende Bahnerlebnisse

Es wären keine Bahnreisen Sutter Bahnreisen, wenn wir nicht ein paar Höhepunkte des Schweizer Bahnen mit in die Reisepakete schnüren würden: Darunter Mythos Gotthard mit dem Gotthard Panorama Express, die Lötschbergbahn, die steilste Zahnradbahn der Welt auf den Pilatus, zum höchsten Bahnhof Europas, dem Jungfraujoch, der Furkadampfbahn und noch viele weitere interessante Bahnstrecken.

Individuelles Bausteinprogramm

Suchen Sie einfach aus, was Ihnen gefällt, und das bequem von zu Hause aus. So können Sie sich eine Reise zusammenstellen mit soviel oder so wenig Programm wie Sie es wünschen. Ihre Urlaubsregionen liegen am Vierwaldstättersee, im Berner Oberland, im Tessin und am Gotthard. Wir haben spannende Urlaubsideen ausgesucht, die Ihnen die einzelnen Ferienregionen näherbringen und für einen abwechslungsreichen Urlaub sorgen. Im Basisprogramm ist die Bahnanreise ab Ihrem Bahnhof der DB/ÖBB/NS sowie die entsprechenden Übernachtungen mit Frühstück enthalten sowie eine Fahrkarte mit der Sie die Region entspannt erkunden können.

Steigen Sie einfach ein, um auszusteigen aus dem Alltag. Bahnferien mit Entspannungsgarantie.

Im Blog von Bahnreisen Sutter finden Sie Neuigkeiten rund um Bahnreisen und Eisenbahnen.